Eigene Kamera und der Griessee

Guten morgen!

Das Thema Fotografie, hat mich seit meinem ersten Ausflug mit der geliehenen Kamera, nicht mehr losgelassen. Mit jedem weiterem Tag, an welchem ich eine Kamera in der Hand gehalten habe, bekam ich mehr und mehr Lust dazu zu lernen und Fortschritte zu machen. 

So hat sich dann glücklicherweise auch in kurzer Zeit sehr viel verändert, zum einem was das Kamera Equipment angeht und zum anderen, was den Wissensstand betrifft. Ich habe anfangs sehr viel Zeit in Online Foren, oder Fotografie-Gruppen verbracht, um so viel Theoretisches Wissen ansammeln zu können wie möglich. In der Zwischenzeit erhielt ich auch meine erste eigene Kamera, eine Canon EOS 700D mit einem 18-135mm KIT Objektiv, ein wirklich tolles Ding, wie ich fand! Weitere Helferlein und zusätzliches Equipment fanden mit der Zeit ebenfalls ihren festen Platz in meinem Fotorucksack, weshalb ich nun auch ständig unterwegs war um neue Bilder zu erstellen, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und meinem neuen Hobby nachzugehen. 

Ich war zu der Zeit sehr viel in der Natur unterwegs, habe meine Umgebung besser kennen gelernt und die ruhige Zeit während der Landschaftsfotografie in vollen Zügen genossen. So habe ich noch im selben Jahr den Griessee aufgesucht, welcher lediglich eine halbe Stunde von meinem Zuhause entfernt ist. Mein Ziel war folgendes: Eine glatte Wasseroberfläche, durch eine Langzeitbelichtung erzielen und andererseits den Sonnenuntergang in einem Bild einfangen. Das ist ein Ergebniss dieses Ausfluges: 

Es muss an vieles Gedacht werden: Bildaufbau, Belichtung, Blende, ISO, Sonnenstand uvm. 

Zur Überbrückung der Zeit, bis der Sonnenuntergang beginnt, bin ich mehrmals am Seeufer entlang gewandert um Ausschau nach einer passenden Stelle zu halten, wo ich meine Kamera erneut aufstellen bzw einstellen konnte, um für die Zeit des Sonnenunterganges gerüstet zu sein. Fündig bin ich nach einer Weile an den dicht bewachsenen Schilfstellen geworden, da ich die Idee super fand, diese in den Vordergrund des Bildes zu setzen, um mehr Tiefenwirkung zu erhalten. Denn jetzt, besitzt das Bild einen Vorder- Mittel- und Hintergrund, sowie einen Bildaufbau nach der 1/3tel Regel, sprich: 1/3 des Bildes ist Wasser, ein weiteres Drittel ist der Horizont, und das letzte Drittel der in gelb/orange getauchte Himmel. Für diesen Aufbau habe ich mir viel Zeit gelassen, da ich verschiedene Varianten des Bildaufbaus durchgegangen bin, um die Wirkung jeder einzelnen Beurteilen zu können. Letztendlich, habe ich mich für diese entschieden und das Bild erstellt.

Ja, es hat sich in kurzer Zeit viel getan, und darüber bin ich auch jetzt noch glücklich! In nächster Zeit werde ich noch über einige weitere, aber bereits vergangene Projekte erzählen, um danach im hier und jetzt mit meinem Blog weitermachen zu können.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! 

LG Simon