Servus, 

vor kurzem gab es hier auf meinem Blog ja einen Artikel über die Zusammenarbeit mit Kindern, und wie viel Freude mir diese bereitet. An diesem Punkt möchte ich nun etwas anknüpfen und mehr darüber erzählen. Ganz spontan, was mir gerade so durch den Kopf geht.

Sehr lange Zeit, wollte ich nämlich rein gar nichts von diesem Teil der Fotografie wissen, wusstet ihr das? Es kam mir immer etwas zu schwierig vor, mit unseren "kleinen" fotografisch etwas umzusetzen. Das Licht, die Zeit, der Blick, weinende Kids, traurig schauende Kids...so vieles könnte schiefgehen oder nicht meinem damals so gepflegtem "Muster" entsprechen. Kurz gesagt: Das Interesse war da, nur der Wille den ersten Schritt zu machen hat lange gefehlt!

Gegen Ende des Sommers 2015 hat sich mir jedoch eine fantastische Gelegenheit geboten, diesen Schritt zu machen. Denn im Endeffekt, ist es ja auch nichts anderes als jemand Erwachsenen zu fotografieren. Ok, nicht ganz. Die kleinen haben ihren eigenen Willen und machen gerne was sie möchten, aber dazu gleich mehr. Ich stellte ziemlich spontan den Kontakt zu einer alten bekannten wieder her, die ich auf einer sozialen Plattform wieder gesehen habe. Wir haben uns getroffen, wobei ich ihre Tochter das erste mal kennen lernen durfte. Es hat keine 10 Sekunden gedauert, bis mein fotografisches Denken mir gesagt hat, dass ich die kleine unbedingt portraitieren MUSS, denn sie hat etwas charakteristisches an sich! 

Gesagt, getan! Ich schaute mich wie immer nach einer Location bzw eher Gegend um, wo wir uns mit der kleinen aufhalten wollten. Dann legte ich fest, wie ich fotografieren möchte. Die Entscheidung viel sofort: Natürliches Licht - keine Reflektoren - minimalste Retusche !  Als das festgelegt war, suchte ich mir noch einige Beispielbilder zwecks der Kleidung heraus und besuchte die beiden nochmal. Ich versuchte möglichst viel mit Mia, so heißt die kleine, zu sprechen um Vertrauen aufzubauen. Da sie bereits 7 Jahre alt ist, ging das natürlich sehr gut und machte einen rießen Spaß. Vorallem mir, weil ich merkte dass das mit den kleinen doch eine ganz lustige Sache werden könnte.  Die Kleidung auszusuchen überließen wir dann einfach ihr, da sie meine Beispielbilder bereits kannte und nun selber nach dem passenden suchen konnte (Mutti kam dann natürlich zu Hilfe! ). Nun nur noch Treffpunkt und Zeit für den nächsten Tag ausmachen und los gehts. 

On Location angekommen, lies ich es einfach ganz ruhig angehen und lies die Kamera vorerst mal beiseite liegen. Wir schauten uns etwas um und genossen den schönen Tag, war nämlich schon vormittags angenehm warm. Allmählich machte ich die ersten Bilder und gewöhnte Mia daran von mir fotografiert zu werden. Die Ergebnisse waren mir dabei erstmal relativ egal, sie sollte ja nur sehen wie es ist. Dies ging über einen längeren Zeitraum, in welchem wir uns aber auch etwas unterhalten und rumgetollt haben. Meist lies ich sie aber einfach machen, wobei das zusehen schon richtig entspannte. Das schöne an dem ganzen, ich habe immer mehr gemerkt wie sie mir Vertrauen schenkt und sich daran gewöhnt fotografiert zu werden. 

Während die kleine ihr Ding machte, hatte ich bereits "den" Platz zum fotografieren bemerkt und wartete die ganze Zeit lediglich darauf, bis die Sonne den richtigen Stand erreicht hatte. Das war nun geschehen, weshalb der nächste Teil schnell von statten gegangen ist. Ich lotste Mia zu der gewünschten Stelle und meinte lediglich sie solle sich entspannt hinsetzen. Das war auch sofort mein Stichwort, denn sie hatte einen Blick aufgesetzt, der einfach Atemberaubend war!  So charakterstark, so charakteristisch! Ein perfektes Bild nach dem anderen, fand Platz auf meiner Speicherkarte und ließ mich, sowie die Mutter von ihr staunen!  

15 Minuten später, wars vorbei. Ich hatte meine Bilder im Kasten und war überglücklich. Bei den Ergebnissen, braucht es keine groß andauernde Retusche! Wozu auch? 

Lg Simon 

Griasds eich! 

Über die letzte Woche hinweg, habe ich viele Stunden damit verbracht, meine Webseite auf Vordermann zu bringen. Am Aussehen hat sich nichts verändert und neue Bilder sind auch nicht dazu gekommen, dafür aber ganz viele Kleinigkeiten, durch welche fremde eher darauf aufmerksam gemacht werden, meiner Seite einen Besuch abzustatten. Aufgrund des zu Beginn nicht vorhandenen Wissens, wie und was ich dafür zu tun habe, studierte ich wirklich viele Tutorials, Communitys und Blogs. Ich laß und notierte mir jede nützliche Information, bis ich irgendwann genügend beisammen hatte. Erst dann habe ich angefangen, die zwar nicht sichtbaren, aber doch so nützlichen Aufgaben abzuarbeiten! Auch wenn es einige Stunden an Zeit gekostet und nicht immer beim ersten mal funktioniert hat. 

Des Weiteren gibt es seit Ende letzter Woche einen, vor allem für euch, sehr hilfreichen Button auf meiner Webseite zu finden. Habt ihr den schon entdeckt?  

Zusätzlich zu der oben beschriebenen Arbeit, saß ich nämlich nebenbei auch noch daran, ein von selbst arbeitendes "Newslettersystem" zu erstellen und dieses in meine eigene Webseite zu integrieren. Damit hab ich die Möglichkeit, jedem der sich für den Newsletter eingetragen hat, stetig neue Informationen darüber zukommen zu lassen, sobald ich einen neuen Blogpost veröffentlicht habe. Einerseits spart euch das Arbeit und Zeit, ständig daran denken zu müssen auf meiner Webseite nach neuen Blogeinträgen ausschau halten zu müssen und andererseits erhalte ich dadurch die Möglichkeit, interessierten ohne Umwege meine Informationen zukommen können zu lassen. Solltest du dich also dafür interessieren, von mir Benachrichtigungen zu erhalten - dann klicke im rechten Bereich der Webseite auf "Newsletter" um dich registrieren. Würde mich persönlich sehr freuen! 

Sehr schön, war dann auch mein Wochenende, denn fotografisch gab es eine neue und sehr gelungene Zusammenarbeit. Fotografiert habe ich lediglich mit natürlichem Licht und ohne weitere Reflektoren oder Blitze. In einem kleinen Diagramm möchte ich euch anbei noch mein genutztes und persönlich favorisiertes Licht zeigen. 

Lg Simon 




Ab ins kalte Wasser mit dir!

Servus, 

gegen Ende 2015 bekam ich eine Anfrage, in welcher es um Gruppenaufnahmen von insgesamt 7 Personen ging. Um ehrlich zu sein, war ich etwas verwundert, da ich so etwas bisweilen noch nicht gemacht habe und deshalb auch keine abgeschlossenen Projekte vorweisen konnte.  Ich persönlich, würde nämlich genau nach so etwas schauen, um am Ende auch mit dem gewünschtem Ergebniss zufrieden zu sein. 

Nichtsdestotrotz, habe ich den Sprung ins kalte Wasser gewagt und zugesagt. Schließlich kann ich aus allem, dass ich fotografisch umsetze, dazulernen! Und auch wenn etwas nicht so klappen sollte wie gewünscht, gibt es immer einen anderen Weg, der zum Ziel führt. 

Ok, erstmal ein paar Minuten drüber nachgedacht und ein paar Fragen durch den Kopf gehen lassen. Kann ich so ein Projekt alleine stemmen? Habe ich die passende Ausrüstung dafür? Wie gehe ich das ganze an? Welche Schritte werden benötigt? Diese und weitere Fragen, habe ich mir notiert sowie sortiert, um zu wissen mit was ich anfangen muss, um das Projekt erfolgreich abschließen zu können.

Wie bin ich vorgegangen? 

  1. Kontaktaufnahme/Telefonat mit Teamleiter der 7 Personen Gruppe
  2. Ideen/Vorstellungen des Gegenüber aufgenommen und notiert. 
  3. eigene Gedanken, Skizzen und Notizen erstellt (Scribbeln, Lichtsetup, Positionierung der Personen, etc) 
  4. persönliches Treffen und weiterer Gedankenaustausch
  5. Kontakt zum Besitzer der gewünschten Location hergestellt. Genehmigung eingeholt.
  6. Vor Ort Besichtigung - Testaufnahmen - Testretusche 
  7. Datum sowie Uhrzeit für den Tag der Aufnahmen festgelegt
  8. Helfer organisieren - in das Projekt einweisen
  9. Equipment zusammen stellen, Testen ob alles funktioniert 
  10. Planung abgeschlossen
  11. Umsetzung des Projektes 
  12. Retusche des Hauptbildes und eines weiteren 
  13. Ergebnisse an das Team Versandt. 
  14. In Arbeit ist nun noch der Plakatentwurf - welcher bald abgeschlossen wird.
  15. Print der Plakate
  16. Aushang der Plakate 
  17. Abschluss des Projektes 

Hier seht ihr noch ein Bild, welches während der Vor-Ort Besichtigung entstanden ist. 

So in etwa sah meine Planung aus, mit welcher ich alles wunderbar abwickeln konnte. Es gab keine Probleme, der Tag des Shootings hat von Anfang bis Ende Spaß gemacht und die Ergebnisse sind wie gewünscht. Das freut mich ungemein und macht Lust auf weitere Projekte. 

Das fertige Endergebniss kann ich euch bisweilen noch nicht zeigen, werde es aber in einem späteren Blogeintrag nachreichen und über weitere Details informieren.

Lg Simon 

 

Servus, 

wisst ihr wie schön es ist, fotografisch etwas mit Kindern umzusetzen? Habe ich mir heute erst wieder gedacht, als ich durch meine bisher erstellten Bilder durchgegangen bin! Jedes mal wieder bleibe ich bei genau diesen hängen und erfreue mich jeder einzelnen Minute die ich während dieser Arbeiten erlebt habe.

Der erste Kontakt mit den kleinen ist toll, sie kennen dich ja nicht. Wieder jemand neues, wieso ist er her, über was redet er mit Mama und Papa, kann ich ihm vertrauen, soll ich ihm vertrauen? Es gibt kaum eine schönere und für mich wichtigere Zeit als die, in welcher das nötige Vertrauen aufgebaut wird, in welcher etwas gemeinsam gespielt wird, etwas geredet wird (auch wenn nur süßes gebrabbel zurück kommt) und du nach und nach merkst wie sie dir mehr Vertrauen schenken. Ist dieser Punkt umgesetzt (was natürlich nicht generell möglich ist), geht es an die letzten Planungsschritte und das finale Shooting. 

Dazu aber in einem anderen Blogartikel, da ich die Einträge kurz und überschaulich halten möchte!

+++ Portfolioerweiterung - Bereich Kids - zwischen 2 - 7 Jahren! Kontakt über www.simonthois.de/kontakt +++ 

Lg Simon 

Hallo zusammen, 

nun hat es doch tatstächlich etwas geschneit in den letzten Tagen! Finde ich ja ganz in Ordnung, gibt nämlich die Möglichkeit neue Bilder umzusetzen! 

Ich war heute etwas in meiner Umgebung unterwegs, um mich nach passenden Locations für die morgige, sowie weitere Zusammenarbeiten umzuschauen. Dieser hat zwar nichts mit Schnee zu tun, benötigt dafür aber ein Licht, welches samt einem geeignetem Hintergrund gar nicht so einfach zu finden war. Vorallem, da ich möglichst mit natürlichem Licht fotografieren möchte. Einige Anlaufpunkte und Kilometer später, bin ich auf eine geeignete Umgebung gestoßen, welche zumal noch ganz vielfältig von mir benutzt werden kann.

Der Hintergrund ist in Ordnung, der Lichteinfall ok - kurzer Check mit der Kamera! Natürlich in Schwarz/Weiß, da sich Licht und Schatten so besser beurteilen lassen können.  Um das Bild zu vergrößern, einfach drauf klicken! 

Um nicht komplett von dem natürlichen Licht abhängig zu sein, habe ich kurzerhand noch Testbilder mit einem Blitz gemacht. Dafür blende ich kurzerhand das vorhandene Sonnenlicht aus und ersetze es mit meinem eigenen Setup. Das verändert den grundsätzlichen Bildlook, welchen ich mir vorstelle keineswegs. 

Meinen Spot für das Shooting habe ich nun, den Bildlook dazu habe ich mir auch schon überlegt und alles weitere wird im laufe des Tages abgeklärt.

An einen ungenutzten Spot bin ich anschließend auch noch gefahren. Dieser weist nämlich für mich die perfekte Lichtcharakteristik auf um natürliche Portraits zu erstellen. Anbei wieder ein Testbild. 

Lg Simon



Letzter Studioshoot 2015

Guten Abend, 

vor wenigen Tagen, als das Jahr 2015 noch vorherrschte, war ich wieder mal im Studio. Das ist bei mir noch eher selten, da ich es bevorzuge Outdoor meine Bilder umzusetzen. Da ich jedoch Coverbilder für eine Musikgruppe erstellen musste und dies im Studio von statten gehen sollte, befand ich mich letztendlich an diesem Tag auch in einem. 

Ausgesehen hat es an folgendermaßen: 

Gruppenbild mit der Rapgruppe "LaFamilia"  

Um den gewünschten Look umsetzen zu können, habe ich mit 3 Lichtquellen gearbeitet. Im vorderen Bereich befindet sich eine Tageslichtlampe, auch Ringlicht genannt. Dieses Ringlicht habe ich an diesem Tag lediglich genutzt um einen runden Reflex in den Augen zu erhalten. Im rechten Bereich befindet sich eine Octabox, welche mir von Steil oben als Hauptlicht diente und das Bild ausleuchtete. Mein Grundsetup stand somit! Nun noch alles anpassen und anfangen!

Einige Bilder später, fügte ich dann der Lichtsetzung noch eine rechteckige Lichtquelle hinzu, um von dieser ein leichtes Rimlight, sprich Kantenlicht, zu erhalten. Genau das hatte mir persönlich noch gefehlt in den Bildern! 

Nun ist bereits der 2. Januar 2016, ein neues und mit Sicherheit sehr produktives Jahr ist angebrochen. Euch allen wünsche ich hiermit ein Frohes Neues, und sehr tolles Jahr! 

Lg Simon 

 

Ziele, Träume, Gedanken, zum neuen Jahr

An diesem letzten Tag im Jahr 2015, habe ich mir mal etwas Zeit genommen, um über meine allgemeinen Ziele und Träume nachzudenken. Ich bin einige Zeit einfach so dagesessen und habe meinen Gedanken freien Lauf gelassen, habe mich selber gefragt, was ich denn wirklich möchte, für das "neue Jahr". Notiert habe ich mir diese Gedanken auf einem Blatt Papier, welches sich mit der Zeit mehr und mehr füllte, was ich anfangs auch super fand. Denn umso mehr, umso besser, heißt es doch immer, oder? 

Diesen Zettel hab ich mir wirklich so einige male durchgelesen, immer und immer wieder, bis ich ihn weggelegt und für einige Zeit etwas Abstand davon genommen habe. Nicht um diese Ziele und Träume gleich wieder fallen zu lassen, nein,  sondern um mir genauere Gedanken darüber zu machen! Sind das alles überhaupt Ziele? Ist es jeder Punkt Wert, dass ich dafür meine Zeit und Kraft investiere? Was ergibt sich von alleine, wenn ich mich reinkniee, und kann somit von der Liste gestrichen werden? 

Es kamen so einige neue Fragen auf, welche mir halfen, die Liste letztendlich doch wieder zu verkleinern. So sehr zu verkleinern, dass ich inzwischen fast nur noch Ziele habe, welche ich im Jahr 2016 wirklich erreichen und abhaken kann. Aber warum so kleine Ziele, werdet ihr euch weiter unten vielleicht fragen. Das hat mit dem Jahr 2015 zu tun, denn ich habe in diesem Jahr wirklich so einiges über mich gelernt, im positiven sowie häufig auch im negativen. Ziele welche für dieses Jahr geplant hatte, haben keinen grünen Haken erhalten bzw habe ich sie einfach links liegen lassen, da ich dachte es geht auch ohne. Nun merke ich, dass dies der falsche Weg war und ich anders an die ganze Sache rangehen muss, um 2016 von Januar bis Dezember wirklich glücklich zu werden und meiner erfolgreich abgehakten Liste hoffentlich sogar noch ein paar Punkte beifügen konnte. 

Meine kleine Liste veröffentliche ich nun mal hier auf meinem Blog, um sie für alle einsehbar zu machen und sie für mich zu hinterlegen. Zwischendurch oder am Ende des Jahres, gibt es aufjedenfall wieder einen Blogeintrag zu dem heutigen, worin ich berichte was ich alles geschafft habe.  

Meine Zieleliste wirkt für den ein oder anderen mit Sicherheit nicht sehr konkret oder sehr spannend. Aber was dahinter steckt, ist für mich ausreichend.

  • eigene Wohnung  
  • eigenes Fotostudio aufbauen
  • mindestens 4 Shootings pro Monat
  • tägliche Weiterbildung
  • Berufliche Weiterbildung!
  • aktiver, fitter werden  
  • KEIN Alkohol mehr 
  • Rauchen aufhören  
  • 3x wöchentlich hier bloggen 

Daran wird für mich 2016 gearbeitet, dafür investiere ich meine Zeit und Kraft und freue mich jetzt schon auf all die neuen Leute und Fähigkeiten, welche ich kennen lernen bzw lernen darf! 

Einen großen Dank möchte ich auch noch an alle aussprechen, mit denen ich in diesem Jahr zusammen arbeiten durfte, an die Leute welche mir meine Tage verschönert haben und an die die mir zur Seite standen. Es ist fantastisch neue Leute kennen zu lernen und mit diesen gemeinsam etwas umzusetzen! Persönlich freue ich mich zudem sehr, vor kurzem noch jemand ganz speziellen kennen gelernt zu haben, eine Person durch die ich täglich zum lächeln gebracht werde und durch die ich wieder gelernt habe an meine Ziele zu glauben. Danke 2015!

Anbei noch ein paar sehr schöne Bilder aus diesem Jahr:

 

 






Der fotografische Bereich wuchs...

...und zeigte mir weitere Spaten auf, von welchen ich bisher noch Abstand gehalten habe. 

Guten Tag! 

Am Anfang, so wird gesagt, ist alles immer interessant und man sollte es wenigstens mal ausprobiert haben, da sonst eventuell am Ende doch die Enttäuschung im Raum steht. Das finde ich definitiv richtig und sinnvoll, da meist nur so entschieden werden kann, was für einen selbst das beste ist. Ich habe die erste Zeit, welche ich mit der Fotografie verbracht habe, den Bereich der "Menschen- bzw Peoplefotografie" grundsätzlich gemieden, da ich es als uninteressant eingestuft habe und mich lieber anderem widmen wollte, z.B unserer Natur! 

Das war für den Anfang auch ein guter Weg, da er mir die ersten Schritte komischerweise vereinfacht hat, weil ich für mich allein war und vieles durch stures ausprobieren und herumspielen lernen konnte. Das dies nicht auf ewig mein "Ding" bleiben wird, habe ich mir im Hinterstübchen schon gedacht! Und es kam natürlich anders als ich gedacht habe. 

Mit der Zeit, stieg nämlich immer mehr die Lust darauf, gemeinsam etwas mit anderen Menschen zu machen. Gemeinsam Bildideen und Projekte umsetzen, gemeinsam Ideen und Gedanken zu einem fertigem Bild zusammen zu setzen und vor allem, neue Freundschaften zu schließen! Mir gab das Landschaftliche nämlich nicht das wieder, was ich mir anfangs erhoffte zu bekommen. Aus diesem Grund, habe ich mich immer mehr dem Menschenbereich zugewandt und ziemlich schnell gemerkt, dass es das ist, wonach ich lange gesucht habe. 

Begonnen, habe ich zum Glück nicht bei Null. Inzwischen hatte ich mir ja schon einiges an Wissen angeeignet, welches ich in diesem Bereich nun ebenfalls nutzen konnte bzw immer noch kann. Dennoch gab es so viel neues, von welchem ich natürlich noch nie gehört hatte! Also ging es bei der täglichen Weiterbildung nun hauptsächlich um meinen neuen Bereich, die Menschenfotografie. 

Um diesen Blogeintrag nicht ausschließlich aus reinem Text bestehen zu lassen, zeige ich euch nun mal ein Bild, welches bei meinem (ich glaube) 4tem Shooting entstanden ist. 

Zusammengearbeitet habe ich an diesem Tag mit dem Modell Sabrina Rat und der Helferin Sophia Simon. Den Kontakt, habe ich damals mit einer einfachen Nachricht über das Internet hergestellt. Eine Ahnung von dem, was ich vor Ort machen möchte, hatte ich nicht wirklich, habe aber dennoch einige Ideen und Vorstellungen weitergegeben. Dieses Bild, ist ein Ergebniss unserer Zusammenarbeit. 

Ein neues Objektiv zeigte schnell, wie viel Unschärfe ausmachen kann. 

Im weiteren Verlauf des Shootings, haben wir noch weitere Bilder erstellt, welche ich mir auch heute noch sehr gerne anschaue, um an die ersten tollen Zusammenarbeiten zurück zu denken. Hierbei, nochmals vielen Dank an Sabrina und Sophia! 

In meinem nächsten Blogeintrag, werde ich etwas zu weiteren Zusammenarbeiten und zur "Retusche" verlieren. Wie ich dazu gekommen bin,  mit welchen Programmen ich angefangen habe und von wem ich die ersten Techniken beigebracht bekommen habe. 

Lg Simon

Eigene Kamera und der Griessee

Guten morgen!

Das Thema Fotografie, hat mich seit meinem ersten Ausflug mit der geliehenen Kamera, nicht mehr losgelassen. Mit jedem weiterem Tag, an welchem ich eine Kamera in der Hand gehalten habe, bekam ich mehr und mehr Lust dazu zu lernen und Fortschritte zu machen. 

So hat sich dann glücklicherweise auch in kurzer Zeit sehr viel verändert, zum einem was das Kamera Equipment angeht und zum anderen, was den Wissensstand betrifft. Ich habe anfangs sehr viel Zeit in Online Foren, oder Fotografie-Gruppen verbracht, um so viel Theoretisches Wissen ansammeln zu können wie möglich. In der Zwischenzeit erhielt ich auch meine erste eigene Kamera, eine Canon EOS 700D mit einem 18-135mm KIT Objektiv, ein wirklich tolles Ding, wie ich fand! Weitere Helferlein und zusätzliches Equipment fanden mit der Zeit ebenfalls ihren festen Platz in meinem Fotorucksack, weshalb ich nun auch ständig unterwegs war um neue Bilder zu erstellen, theoretisches Wissen in die Praxis umzusetzen und meinem neuen Hobby nachzugehen. 

Ich war zu der Zeit sehr viel in der Natur unterwegs, habe meine Umgebung besser kennen gelernt und die ruhige Zeit während der Landschaftsfotografie in vollen Zügen genossen. So habe ich noch im selben Jahr den Griessee aufgesucht, welcher lediglich eine halbe Stunde von meinem Zuhause entfernt ist. Mein Ziel war folgendes: Eine glatte Wasseroberfläche, durch eine Langzeitbelichtung erzielen und andererseits den Sonnenuntergang in einem Bild einfangen. Das ist ein Ergebniss dieses Ausfluges: 

Es muss an vieles Gedacht werden: Bildaufbau, Belichtung, Blende, ISO, Sonnenstand uvm. 

Zur Überbrückung der Zeit, bis der Sonnenuntergang beginnt, bin ich mehrmals am Seeufer entlang gewandert um Ausschau nach einer passenden Stelle zu halten, wo ich meine Kamera erneut aufstellen bzw einstellen konnte, um für die Zeit des Sonnenunterganges gerüstet zu sein. Fündig bin ich nach einer Weile an den dicht bewachsenen Schilfstellen geworden, da ich die Idee super fand, diese in den Vordergrund des Bildes zu setzen, um mehr Tiefenwirkung zu erhalten. Denn jetzt, besitzt das Bild einen Vorder- Mittel- und Hintergrund, sowie einen Bildaufbau nach der 1/3tel Regel, sprich: 1/3 des Bildes ist Wasser, ein weiteres Drittel ist der Horizont, und das letzte Drittel der in gelb/orange getauchte Himmel. Für diesen Aufbau habe ich mir viel Zeit gelassen, da ich verschiedene Varianten des Bildaufbaus durchgegangen bin, um die Wirkung jeder einzelnen Beurteilen zu können. Letztendlich, habe ich mich für diese entschieden und das Bild erstellt.

Ja, es hat sich in kurzer Zeit viel getan, und darüber bin ich auch jetzt noch glücklich! In nächster Zeit werde ich noch über einige weitere, aber bereits vergangene Projekte erzählen, um danach im hier und jetzt mit meinem Blog weitermachen zu können.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag! 

LG Simon 

Die ersten "Fotografien"

Guten Tag euch allen da draußen!

Ich habe meinen ersten Blogeintrag damit beendet, euch mein wohl erstes geschossenes Bild mit einer Spiegelreflexkamera zu zeigen. Darüber möchte ich heute noch ein paar Worte verlieren und ein paar weitere Bilder zeigen, welche an diesem Tag entstanden sind.

Ich bin damals, mit der Canon 550D und dem 18-55mm KIT Objektiv meines Bruders losgezogen, in Richtung eines Platzes, welchen ich schon oft Besucht habe, um einfach mal ein wenig zu entspannen. An so etwas wie Planung, ein Stativ, oder gar einen Funkauslöser war natürlich niemals zu denken. Ich hatte ja schließlich ein "ruhiges Händchen" und benötigte solche Spielerein nicht (wobei ich wohl eher nicht wusste, das es diese Raffinessen überhaupt gibt!). Nun war ich, aus heutiger Sicht, zu einer wirklich sehr guten Uhrzeit an "meinem" Platz angekommen, nämlich kurz nach 18:00 Uhr Abends. "Blaue Stunde", "Softes Licht", alles Begriffe die mir damals nichts gesagt hätten. Es war EINFACH ein netter Abend! 

Im Vorhinein habe ich mich auch gar nicht so viel mit der Kamera auseinandergesetzt, da ich die Grundfunktionen von einigen Videodrehs mit meinem Bruder, welcher übrigens Musiker ist, schon kannte. Diese Fotos wurden also, glücklicherweise muss ich gestehen, schon im "Manuellen Modus" der 550D geschossen! Nun stand ich mal hier, stand ich mal da, und habe Freihand in "Touriposition" Aufnahmen erstellt. Bis, ich mich auch mal hingekniet habe! Naja, macht das Bild auch nicht besser, war mein erster Gedanke! Warum nur? 

Ich habe mir diese Bilder bis zum heutigen Tag nie wieder angeschaut, da mein entstandenes Interesse für neues zu groß war, und ich mich lieber damit beschäftigt habe, Informationen und Wissen aus dem World Wide Web zu beschaffen. Denn ich fand: Wenn andere so interessante Landschaftsbilder machen können, dann kann ich das auch! Nur was muss ich dafür tun? Was benötige ich dafür?

So fing es an, genauer gesagt am 24.02.2014!  Ich beschäftige mich seitdem, fast tagtäglich mit der Fotografie!

 

Ich hoffe, euch meinen ersten Schritt in die Fotografie, mit diesem sehr kurz gehaltenem Blogeintrag etwas Interessant herüber gebracht zu haben. Für Feedback und Tipps dürft ihr gerne die Kommentarfunktion benutzen! 

Lg Simon 

 

Herzlich Willkommen!

Am heutigen Sonntag, dem 27.09.2015 um genau 17:28, möchte ich mich das erste mal mit (m)einem "Blog" auseinandersetzen. Bisher habe ich großen Abstand davon gehalten, da es mich persönlich nicht interessiert hat und mir die Zeit dafür etwas zu schade war. Stattdessen bin ich doch lieber mit meiner Kamera unterwegs gewesen, um neue Projekte umzusetzen oder anderweitig etwas fotografisches zu machen. 

Nun habe ich mir aber endlich die Zeit genommen, um mir eine ganz neue, und deutlich schönere Portfolioseite zu erstellen. Mit dieser bin ich schon nach sehr kurzer Zeit, sehr glücklich, da sie flexibel ist und genau auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann. Zudem bietet sie mir die Möglichkeit, in der Zukunft diesen Blog führen zu können, auf welchem ich stetig über neue Projekte/Erlebtes/neue Erfahrungen und vielem mehr, berichten kann.

Und IHR seit ab jetzt dabei! Daher "Herzlich Wilkommen" auf MEINEM Blog! 

In nächster Zeit, werde ich von bisherigen Projekten erzählen, was ich erlebt habe, welche Planungen getätigt wurden oder welche Gedanken ich mir zu diesem und jenem Lichtsetup gemacht habe. In den Kommentaren besteht für EUCH die Möglichkeiten, selber etwas zu meinem Blog beizutragen, sei es Feedback, Anregungen, oder ganz andere Angelegenheiten!

Den heutigen und vorallem ersten Blogeintrag, möchte ich mit einem Bild beenden, das ganz ganz am Anfang meiner fotografischen Laufbahn entstanden ist. Ich hatte noch keine Ahnung, worum es in der Fotografie geht, und habe einfach mal drauf gehalten. Aber seht selbst! 

Viele Grüße,

Simon Thois